Newsletter Unternehmensboerse

  April 2011

 
 

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir begrüßen Sie recht herzlich zum aktuellen Newsletter der Unternehmensbörse Hessen.

      

Metallmesse Mittelhessen

Am 25. und 26. Mai 2011 findet zum ersten Mal die Metallmesse Mittelhessen statt. Veranstaltungsort ist die Rittal-Arena in Wetzlar. Die Unternehmensbörse Hessen ist auf dieser Industriemesse mit einem eigenen Stand vertreten und wir würden uns freuen, Sie an unserem Stand begrüssen zu dürfen. Für kostenlose Eintrittskarten können Sie sich gerne mit uns in Verbindung setzen. Weitere Infos zur Messe erhalten Sie unter www.metallmesse-mittelhessen.de.

 

Weiterbildung für Gewerbekundenberater der Sparkasse Giessen 

Die  heimischen Sparkassen und Volksbanken sind wichtige Partner der Unternehmensbörse Hessen. Seit dem Start der Börse im Jahr 2007 sind viele Unternehmensnachfolgen über eine direkte Vermittlung oder in Zusammenarbeit mit den regionalen Kreditinstituten umgesetzt worden. Um die tägliche Arbeit mit dem Instrument der Börse zu vereinfachen, veranstaltet die Unternehmensbörse Hessen regelmäßig Weiterbildungen für die Gewerbe- und Firmenkundenmitarbeiter der Banken. Am vergangenen Dienstag hat der Geschäftsführer Dirk Olbrich auf  Einladung des Leiters des Gewerbekundencenters der Sparkasse Giessen Oliver Kimpel einen Vortrag vor den Mitarbeitern der Gewerbekundenabteilung gehalten. Ziel dieser etwa Veranstaltung, war es die Kundenberater für  das Thema Unternehmensnachfolge zu sensibilisisieren und im Umgang mit der Unternehmensbörse Hessen zu schulen. Ziel der Sparkasse Giessen ist es, den Gewerbekunden die bestmögliche Unterstützung und  Hilfe bei der Umsetzung der Unternehmensnachfolge zu bieten. Die Unternehmensnachfolge stellt im Rahmen der ganzheitlichen Beratung einen von insgesamt sechs Beratungsschwerpunkte der Sparkasse Giessen dar. Die Unternehmensbörse Hessen ist hierbei ein wichtiger Baustein der Sparkasse Giessen.

 

Oliver Kimpel (Sparkasse Giessen) und Dirk Olbrich (Unternehmensbörse Hessen)

Neue Partner in der Unternehmensbörse Hessen

Aktuell können wir wieder einige neue Partner in der Unternehmensbörse Hessen begrüssen. Dies sind:

- Kleymann, Karpenstein und Partner, Wetzlar

- Dr. Karsten & Partner, Gladenbach

- Wirtschaftspaten, Frankfurt

- Steuerbüro Dietermann, Dillenburg

In den kommenden Ausgaben des Newsletters werden wir Ihnen unsere neuen Partner vorstellen. Den Anfang macht in dieser Ausgabe die Kanzlei Kleymann, Karpenstein und Partner. Wir sind stolz und froh auf diese Partnerschaften und freuen uns auf die zukünftige Zusammenarbeit.

Wir wünschen Ihnen viel Spass und Erfolg bei der Lektüre des Newsletters. Wenn Sie Fragen oder Anregungen haben, erreichen Sie uns unter den angegebenen Kontaktdaten. 

Ihr Team der Unternehmensbörse Hessen

 

 



  Aktuelle Angebote und Gesuche der Unternehmensbörse Hessen  


  Sozietät Kleymann, Karpenstein & Partner ist neuer Regionalpartner der Unternehmensbörse Hessen  

 

Wenn die Firmenchefs kleiner und mittlerer Unternehmen in den Ruhestand gehen wollen, fällt die Suche nach dem passenden Nachfolger meist schwer. Die Unternehmensbörse Mittelhessen schafft Abhilfe und bringt Unternehmer und Kaufinteressenten zusammen.

Die Wetzlarer Kanzlei Kleymann, Karpenstein & Partner (KKP) ist seit April 2011 Partner der Unternehmensbörse Hessen.

Kleymann, Karpenstein & Partner ist eine der großen Anwaltskanzleien in Mittelhessen und beschäftigt fast 50 Partner und Mitarbeiter. Die Arbeit der Kanzlei wird durch die fünf Hauptaufgabenbereiche Beratung, Vertretung, Vertragsgestaltung, Notariat sowie Schulung und Lehrtätigkeit bestimmt.

In der juristischen Arbeit hat sich die Sozietät in sechs Fachbereichen spezialisiert, die entsprechend dem Mandat auch durch die Zusammenarbeit verschiedener Fachjuristen kombiniert und zusammengefasst werden. Als einzige Kanzlei in Mittelhessen verfügt KKP über drei Fachanwälte für Handels- und Gesellschaftsrecht.

Im Rahmen der Partnerschaft mit der Unternehmensbörse Hessen kann die Kanzlei ihren Mandanten die Dienstleistungen und Angebote der Börse direkt und ohne Umwege zukommen lassen.

Jedes Jahr müssen allein in Hessen für mehrere Tausend Familienunternehmen Nachfolgeregelungen getroffen werden. Dabei lässt sich seit einigen Jahren ein Trend zu familienexternen Lösungen erkennen. Immer weniger Unternehmen werden innerhalb der Familie an einen Nachfolger übergeben.  Dirk Olbrich, Unternehmensberater und Initiator der Unternehmensbörse Mittelhessen sieht die besondere Herausforderung darin, geeignete Kandidaten zu finden, die an einer Übernahme interessiert sind. An dieser Stelle setzt das Angebot der Unternehmensbörse Mittelhessen an. Das Internetportal bietet Unternehmern die Möglichkeit, ihr Unternehmen anonym zum Verkauf anzubieten. Interessenten melden ihre Anfrage per E-Mail an die Börse, die den Verkäufern dann die nötigen Informationen für eine erste Kontaktaufnahme weiterleitet. Der abgebende Unternehmer kann somit auf einen großen Pool potentieller Kaufinteressenten zurückgreifen. Existenzgründer können ebenfalls Inserate schalten und so ihr Unternehmensgesuch publizieren.

Rechtsanwalt Jens-Oliver Müller hat folgende Erwartungen an die Zusammenarbeit: "Kleymann, Karpenstein & Partner möchte mit dieser Partnerschaft Unternehmer bei der Suche nach einem Unternehmensnachfolger optimal unterstützen und in der Umsetzung begleiten. Hierdurch sollen Nachfolgeprozesse in Mittelhessen wirkungsvoll und effizient unterstützt und nicht  zuletzt auch Standorte und Arbeitsplätze in der Region gehalten werden."

Weitere Informationen finden Unternehmer und Kaufinteressenten in dem Fachportal unter www.unternehmensboerse-hessen.de.

Kontakt:

Kleymann, Karpenstein & Partner, Rechtsanwälte, Notare, Barrister, Rechtsanwalt Jens-Oliver Müller, Philosophenweg 1, 35578 Wetzlar, Telefon 06441 9446-033, Telefax 06441 9446-31, info@kleymann.com, www.kleymann.com  

 

 



  Generationenwechsel im deutschen Mittelstand verläuft reibungsloser als erwartet  

 

Die Übergabe mittelständischer Familienunternehmen, das sind Unternehmen mit mindestens 40 und höchstens 5.000 Mitarbeitern, an die nächste Generation oder neue Eigentümer verläuft in Deutschland reibungsloser als gedacht. Fast 80 Prozent der Unternehmensnachfolger stufen die Unternehmensübergabe als gut vorbereitet ein. Immerhin 60 Prozent bescheinigen dem früheren Eigentümer ausreichend investiert zu haben, sodass der Geschäftsbetrieb nach der Übergabe gewährleistet war. Überraschend ist, dass nach dem Eigentümerwechsel der frühere Inhaber noch in fast zwei Drittel der Unternehmen weiter aktiv tätig ist. In der Hälfte dieser Unternehmen nimmt er sogar eine Führungsfunktion wahr. Selbst bei externer Nachfolge ist dies in immerhin 40 Prozent der Unternehmen der Fall. Zu diesen Ergebnissen kommt eine Studie des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) Mannheim und des Instituts für Mittelstandsforschung (ifm) der Universität Mannheim im Auftrag der BW-Bank. Deren Vorstandsvorsitzender Joachim E. Schielke betonte bei der Vorstellung dieser Studie in der Stuttgarter Zentrale der Bank: "Wir setzen den Schwerpunkt in unserem Unternehmenskundengeschäft auf den baden-württembergischen Mittelstand und haben deshalb aus der Untersuchung tiefere Erkenntnisse über Nachfolgeprozesse in Familienunternehmen gewonnen."

In den Jahren von 2002 bis 2008 wurden in Deutschland rund 8.600 mittelständische Familienunternehmen an einen neuen geschäftsführenden Inhaber übergeben. Das sind etwa 23 Prozent der insgesamt 38.000 deutschen mittelständischen Unternehmen. Aus den übergebenen eigentümergeführten mittelständischen Familienunternehmen wurden für die Studie 1.100 zufällig ausgewählt und deren neue Eigentümer telefonisch befragt. Für Deutschland ist dies die erste Studie zum Generationenwechsel im Mittelstand, die in einem solch großen Maßstab durchgeführt wurde.

Gut ein Fünftel der übernommenen mittelständischen Familienunternehmen hat externe Nachfolger, fast drei Fünftel bleiben in Familienhand und ein weiteres Fünftel hat Nachfolger, die bereits vorher im Unternehmen gearbeitet haben. Die Zufriedenheit der neuen Inhaber mit der Vorbereitung der Unternehmensübergabe ist insgesamt sehr groß. Allerdings beurteilen externe Nachfolger die Güte der Vorbereitung etwas schlechter als interne. Ein unerwartet hoher Anteil der Alteigentümer ist auch nach der Übernahme noch im Unternehmen tätig und arbeitet gut mit dem neuen Inhaber zusammen. Indessen nimmt der Einfluss des Alteigentümers ab, je weiter die Übergabe zurück liegt. "In den meisten Fällen unterstützt der Übergeber den Nachfolger so lange dies notwenig ist und zieht sich rechtzeitig aus dem Unternehmen zurück", sagt Prof. Dr. Michael Woywode, Leiter des ifm Mannheim.

Die Studie zeigt bei der Qualifikation der neuen Eigentümer einen klaren Trend von einer überwiegend ingenieurwissenschaftlichtechnisch ausgebildeten Unternehmergeneration hin zu eher betriebswirtschaftlich qualifizierten Inhabern. Auswirkungen auf die Innovationsaktivitäten der Unternehmen zeigen sich bei einem Vergleich von Nachfolgern, die einerseits betriebswirtschaftlich oder andererseits ingenieurwissenschaftlichtechnisch ausgebildet sind, allerdings nicht.

Ein hoher Anteil der Unternehmensnachfolger nimmt nach der Übernahme organisatorische Veränderungen und Änderungen der externen Geschäftsbeziehungen vor. Dabei fällt auf, dass externe Nachfolger auf diesem Feld besonders aktiv sind. Sie setzen auch stärker als interne Nachfolger neue Finanziers und Berater ein und kündigen Zulieferverträge. Auch ist bei externer Nachfolge häufig ein Wechsel der Hausbank zu beobachten.

Die Umsatzrendite der Unternehmen mit externer Nachfolge ist bei der Übernahme oft deutlich geringer, steigt in den folgenden Jahren allerdings stärker an als bei den anderen Nachfolgeunternehmen. Externe Nachfolger übernehmen somit zwar in der Regel weniger rentable Unternehmen als familien- und unternehmensinterne Nachfolger, haben aber Fähigkeiten, die sie in die Lage versetzen, das Entwicklungspotenzial ihrer Unternehmen zu aktivieren. Bereits wenige Jahre nach der Übernahme haben sie dann ihren Renditerückstand aufgeholt. "Es scheint, dass es gerade der unvoreingenommene Blick von außen ist, der es externen Nachfolgern ermöglicht, Schwachpunkte im Unternehmen zu erkennen und entsprechende Veränderungen vorzunehmen", sagt Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Wolfgang Franz, Präsident des ZEW Mannheim.

Quelle: http://www.zew.de/generationenwechsel2010

 

 



  Impressum

Dieser Newsletter ist ein kostenloses Angebot der

Unternehmensbörse Hessen
c/o exact Beratung GmbH
Karl-Kellner-Ring 23
D-35576 Wetzlar

Telefon: +49 (0) 64 41 - 44 79 98 0
Telefax: +49 (0) 64 41 - 44 79 98 70
E-Mail: info@unternehmensboerse-hessen.de
Internet: www.unternehmensboerse-hessen.de

Die Unternehmensbörse Hessen ist ein Angebot der exact Beratung GmbH.

Sie haben kein Interesse an einer weiteren Zusendung unseres Newsletters? Selbstverständlich können Sie Ihre E-Mail Adresse jederzeit aus unserer Mailingliste austragen. Eine Möglichkeit zur Abmeldung finden Sie auf unserer Internetseite unter
www.unternehmensboerse-hessen.de/newsletter/abmeldung.html.